Christine
BCG setzt sich sehr dafür ein, Mitarbeiter mit unterschiedlichen Werdegängen weiterzuentwickeln.
Christine
Consultant, Berlin
Ein Erfahrungsbericht

Auch wenn es sehr spannend ist, sich mit der molekularen Grundlage des Lebens zu beschäftigen, war mir schon während des Studiums klar, dass ich nicht den Rest meines Lebens in der Forschung verbringen wollte. Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, meine Fähigkeiten als Wissenschaftlerin bei einer Tätigkeit in der Wirtschaft zu nutzen. Deshalb habe ich mich für die Beratung entschieden, weil ich wusste, dass ich hier die Möglichkeit haben würde, unterschiedliche Sektoren, Themen und Kunden kennenzulernen.

Nachdem ich mich im Internet informiert und mit Vertretern unterschiedlicher Beratungsunternehmen auf Infoveranstaltungen gesprochen hatte, habe ich mich vor allem wegen der sehr engen Zusammenarbeit mit dem Kunden für BCG entschieden. Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass BCG sich in besonderem Maße dafür einsetzt, Mitarbeiter mit unterschiedlichen Werdegängen weiterzuentwickeln. Ein Eindruck, der sich absolut bewahrheitet hat.

Heute, nach drei Jahren bei BCG, bin ich froh, diesen Weg gegangen zu sein. Die analytische Stärke und die Fähigkeit, schwierigen Fragen auf den Grund zu gehen, die ich als Naturwissenschaftlerin erworben hatte, haben sich auf meinen Projekten als sehr hilfreich erwiesen. Und in einigen Fällen konnte ich sogar meine Grundkenntnisse der Molekularbiologie und Biochemie einbringen. Auf den meisten BCG-Projekten arbeiten Mitarbeiter mit unterschiedlichen Werdegängen, deshalb war es nie ein Problem, über kein tiefes Wirtschafts-Know-how zu verfügen. Auch wenn ich mir nie hätte vorstellen können, so lange bei BCG zu bleiben, freue ich mich darauf, auch weiterhin bei BCG zu arbeiten. Und auf meinem Weg zur Projektleiterin gibt es für mich noch viel Neues zu lernen.

Hintergrund
Christine hat Biochemie studiert und in pharmazeutischer Mikrobiologie promoviert. Parallel dazu hat sie Betriebswirtschaftslehre studiert. Christine kam 2005 als Associate zu BCG und ist Mitglied der Praxisgruppe Health Care, wo sie sich vor allem mit den Themen Pharma und Biotech beschäftigt.
Oliver
BCG erwartet, dass man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt – eine Arbeitsweise, die ich als äußerst befriedigend empfinde.
Oliver
Partner & Managing Director, Frankfurt
Ein Erfahrungsbericht

Schon früh habe ich meine internationale Ausbildung begonnen: Mit 17 Jahren zog ich nach Italien und erwarb am United World College of the Adriatic die internationale Hochschulreife. Danach studierte ich Altertumswissenschaften an der Universität Oxford und schloss mein Studium mit der Promotion in Alter Geschichte an der Universität München ab.

Durch meinen besonderen Werdegang hatte ich wenig praktische Berufserfahrung. Stattdessen habe ich viele Ort in der alten Welt von Italien und Griechenland bis Syrien und Usbekistan kennengelernt.

1998 bin ich in das Frankfurter Büro von BCG eingetreten, in dem ich bis heute tätig bin – unterbrochen lediglich von einer Teilnahme am MBA-Programm am INSEAD 2000/2001. Schwerpunktmäßig arbeite ich im Finanzdienstleistungssektor, insbesondere in den Bereichen Risikomanagement und Wholesalebanking. Ich habe mit vielen der führenden Banken in Deutschland gearbeitet und habe auch am Aufbau des neuen BCG-Büros in Athen mitgewirkt, dessen erster Klient eine große griechische Bank war.

Als promovierter Historiker werde ich oft gefragt, wie ich dazu kam, bei einer Unternehmensberatung einzusteigen. Ehrlich gesagt finde ich diesen Weg gar nicht so ungewöhnlich. Was mich an der akademischen Lehre immer begeistert hat, war die Möglichkeit, den Dingen intensiv auf den Grund zu gehen und sie hundertprozentig zu durchdringen. Mit dem Wechsel in die Beratungswelt musste ich diese Leidenschaft für Inhalte nicht aufgeben. Auch bei BCG geht es immer darum, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und erst dann die beste Lösung vorzuschlagen, wenn man ein vollumfängliches Verständnis gewonnen hat.

Im Unterschied zu anderen Unternehmensberatungen ist dieser Anspruch bei uns besonders ausgeprägt und ich empfinde diese Arbeitsweise als äußerst befriedigend. Gegenüber der Wissenschaft sehe ich sogar noch einen großen Vorteil. In der Geschäftswelt kann ich noch viel schneller und direkter auf große aktuelle Fragestellungen Einfluss nehmen und nachhaltig etwas bewegen.

Aber wie wächst man in diese neue Rolle hinein? Bei den vielen komplexen Themen, mit denen sich BCG beschäftigt, lernt man on the Job jeden Tag dazu. Exoten wie ich, die ohne oder mit sehr geringen Wirtschaftskenntnissen einsteigen, erfahren dabei eine interne Ausbildung, bekommen besondere Trainings und werden auf den Projekten entsprechend gecoacht. Wer das Bedürfnis hat, sein akademisches Fundament noch zu erweitern, kann wie ich zusätzlich einen MBA machen, der bei guten Leistungen sogar von BCG gesponsert wird.

Hintergrund

Oliver arbeitet seit 1998 bei BCG und ist Mitglied der Praxisgruppe Financial Institutions.

Sabine

In einer Hinsicht unterscheidet sich meine Arbeit bei BCG kaum von der eines Wissenschaftlers: Das Lernen hört nie auf.

Sabine
Project Leader, Wien
Ein Erfahrungsbericht

Nach dem Abitur war es für mich keine Frage, dass ich Wissenschaftlerin werden wollte; jemand, der verstehen will, "was die Welt im Innersten zusammenhält". Deshalb habe ich mich für Physik und Philosophie eingeschrieben. Während meiner Promotion in experimenteller Quantenmechanik arbeitete ich so nah an den Grundlagen der Physik, wie ich es mir nur vorstellen konnte, doch was mir fehlte war, die Ergebnisse meiner Arbeit in der Praxis zu sehen. Ich wusste zwar, dass meine Forschungsarbeiten irgendwann konkrete Auswirkungen haben würden, aber wer konnte schon sagen, in wie vielen Jahren es so weit wäre.

Während meiner Suche nach Alternativen zu einer akademischen Laufbahn habe ich an einigen Wochenend-Workshops zur Strategieberatung teilgenommen. Dabei wusste ich nicht viel mehr, als dass auch Physiker ohne wirtschaftliche Ausbildung gesucht wurden. Die Gründe, warum ich mich für BCG entschieden habe, sind die gleichen wie die, warum ich immer noch hier bin – die Menschen und die Arbeit mit den Kunden. Einem Kunden bei der Lösung seiner Probleme zu helfen, ist eine äußerst befriedigende Erfahrung. Ich spüre jeden Tag, dass wir etwas bewegen - und unsere Arbeit führt sehr viel schneller zu sichtbaren Ergebnissen als dies in der Grundlagenphysik der Fall ist. Die Dankbarkeit eines Kunden nach einem erfolgreichen Projekt zählt für mich zu den schönsten Augenblicken. Zu einigen meiner ehemaligen Kunden hab ich auch heute noch Kontakt -  lange nach dem Ende unserer gemeinsamen Projekte.

Auch wenn es für einen Außenstehenden ungewöhnlich erscheint, so hatte ich doch von Anfang an das Gefühl, dass mein Physikstudium mir bei meiner Arbeit bei BCG sehr zu Gute kommt. Die analytischen Fähigkeiten, die man benötigt, um eine Theorie in der Physik oder eine Geschäftsidee zu verstehen, weisen sehr große Ähnlichkeiten auf. In beiden Fällen muss das große Problem in kleinere Probleme aufgebrochen werden, bevor man sich voranarbeitet. Die hervorragenden Trainings-  und Mentorship-Programme von BCG sind dabei eine große Hilfe. Bei BCG hört man nie auf zu lernen, jedes Projekt ist mit neuen Herausforderungen verbunden: eine Branche, mit der ich noch nie zu tun hatte, oder ein Konzept, von dem ich bisher noch nicht gehört hatte.

Was mir bei BCG besonders gefallen hat, war die Offenheit, die mir dort entgegengebracht wurde – trotz meiner zunächst oft dummen Fragen, wenn es um betriebswirtschaftliche Sachverhalte ging. Ich denke die Basis für diese Offenheit ist der besondere Mix der Menschen, die bei BCG arbeiten, vom ehemaligen Konzertpianisten bis hin zu einem früheren Investmentbanker. Bei BCG geht jeder extrem offen auf Menschen mit einem anderen Background zu.

Hintergrund

Sabine hat in Heidelberg, Berlin, Toulouse und Paris Physik studiert, und war während ihres Studiums als freiberufliche Journalistin für verschiedene wissenschaftliche Magazine tätig. Sie hat an der Université Paris VI in experimenteller Physik promoviert. Sabine arbeitet seit Dezember 2006 im Wiener BCG-Büro.

Javier
Bei BCG gleicht kein Tag dem anderen.
Javier
Principal, München
Ein Erfahrungsbericht

Von Anfang an ist man bei BCG viel unterwegs, trifft in Team-Meetings neue Kollegen und stellt sich in der Kundenarbeit immer wieder herausfordernden Aufgaben. Trotz dieser Dynamik bleibt ein Anspruch stets derselbe: Bevor wir zu einem Ergebnis kommen und dem Kunden unsere Empfehlung aussprechen, gehen wir tiefer in die Analyse. Wir erschließen das Thema, hören sehr genau zu und hinterfragen das Offensichtliche – bis wir ein möglichst vollumfängliches Verständnis gewonnen haben, auf dessen Grundlage wir unsere Hypothesen prüfen und neue Denkansätze entwickeln können.

Bereits vor BCG war es in meinen Projekten zur Plasmaphysik, künstlichen Intelligenz und Robotik elementar, den Dingen auf den Grund zu gehen. Mein Schritt weg von der Forschung und hin zur Strategieberatung war dadurch motiviert, dass ich zusätzlich meinem Wunsch nach intellektueller Durchdringung und meinem ausgeprägten Interesse an aktuellen wirtschaftlichen Ereignissen nachgehen wollte. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass man mit einem "exotischen" Fachwissen wie dem meinen noch viel besser zusätzliche Perspektiven und neue Lösungen anstoßen kann.

Seit meinem Einstieg bei BCG war ich bereits in den unterschiedlichsten Projekten tätig und beschäftigte mich z. B. im Industriegüterbereich mit den Themen Zement und Stahl, Robotertechnik und Automobil. Mein internationaler Hintergrund und meine Vorliebe für Fremdsprachen prädestinierten mich von Anfang an zur Mitwirkung an internationalen Projekten – Mexiko, Brasilien, Hongkong und London sind nur einige der Stationen meiner bisherigen BCG-Reise. Im Rahmen des BCG-Global-Ambassador-Programms verbrachte ich außerdem ein Jahr im BCG-Büro in Washington. In Erinnerung wird mir stets die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen bleiben, während der ich mit einem der Social-Impact-Partner von BCG verschiedene Projekte u. a. in Laos und Mauretanien betreut habe.

In den letzten Jahren lag mein Fokus auf Projekten in den Bereichen Consumer Goods und Public Sector. Dieser Themen- und Branchenmix macht BCG für mich aus – denn ob Künstliche Intelligenz oder Fashion: Die Arbeits- und Denkweise jenseits der üblichen Lehrbuchansätze wird hier stets gefordert und gefördert.

Hintergrund

Javier ist im spanischen Galicien geboren und aufgewachsen. Sein Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik mit Schwerpunkt Robotik absolvierte er an der Universität von Navarra, Spanien, und der Universität Glasgow in Großbritannien. Nach Deutschland brachte ihn ein Job am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, wo er sich mit den Grundlagen eines Fusionskraftwerks beschäftigte. Neugierig geworden und begeistert von der Forschung, ging er anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an die TU München und befasste sich dort mit dem Thema der künstlichen Intelligenz für humanoide Laufroboter. Im Sommer 2004 kam Javier Fernández-Seara zur Boston Consulting Group. Seit seinem Einstieg bei BCG war er bereits in unterschiedlichsten Projekten tätig und beschäftigte sich z. B. im Industriegüterbereich mit den Themen Zement und Stahl, Robotertechnik und Automobil. In den letzten Jahren lag Javiers Fokus auf Projekten in den Bereichen Consumer Goods und Public Sector.

 

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