Melanie
BCG setzt sich für eine gesunde Work-Life-Balance ein – das ist auch im Sinne des Unternehmens.
Melanie
Partner & Managing Director, Düsseldorf
Ein Erfahrungsbericht

Seit meinem Einstieg bei BCG habe ich für die verschiedensten Industrien gearbeitet. In meinem Ambassador-Jahr in Atlanta konnte ich zusätzlich noch mehr internationale Erfahrung sammeln, intensiv ein anderes Land kennenlernen und mein BCG-Netzwerk erweitern. Seit einigen Jahren fokussiere ich mich in meiner Fallarbeit auf die Bereiche Telekommunikation und IT und begleite zurzeit eine große globale Fusion zwischen einem Telekommunikationsunternehmen und einem IT-Service-Provider.

Mein Job als Beraterin ist tatsächlich sehr herausfordernd und als Partner hat man nicht gerade einen Arbeitstag von 9 bis 5. Aber es ist trotzdem sehr gut möglich, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erreichen. BCG unterstützt das, denn es ist auch im Sinne des Arbeitgebers, den Mitarbeitern regelmäßig Freiräume zur Erholung zu lassen.

Man muss die Trennung von Arbeit und Freizeit nur konsequent managen – dann kann man sogar besondere Lebensmodelle mit dem Job vereinbaren. Mein Mann ist Franzose und arbeitet in Nordfrankreich – trotzdem schaffen wir es, uns jedes Wochenende zu sehen. Diese Zeit gehört uns; das heißt, Arbeiten am Samstag und Sonntag ist absolut tabu. Ich erhole mich dann am besten beim gemeinsamen Kitesurfen. Wenn ich auf dem Brett stehe, konzentriere ich mich nur noch auf Wind und Wellen.

Je nachdem wie die Projektarbeit es zulässt, bin ich manchmal sogar unter der Woche an der Küste und arbeite mit Blackberry und Laptop von zu Hause aus – das ist nicht ungewöhnlich bei BCG und muss nur klar geregelt sein. Ende dieses Jahres werde ich für zwei Monate ein Sabbatical nehmen und nach Brasilien oder Vietnam reisen, die Vorweihnachtszeit mit Familie und Freunden genießen und etwas zur Ruhe kommen. Solche Auszeiten – ob Wochenende, Urlaub oder Sabbatical – sind enorm wichtig und geben mir wieder viel Kraft und Energie für das nächste spannende Projekt bei BCG.

Hintergrund

Melanie arbeitet seit 2000 bei BCG. Sie hat einen MBA von der University of Minnesota und später an der Universität Göttingen promoviert. Während ihrer Promotion hat sie Praktika bei Arthur D. Little und Goldman Sachs absolviert.

Oliver
BCG erwartet, dass man sich intensiv mit einem Thema auseinandersetzt – eine Arbeitsweise, die ich als äußerst befriedigend empfinde.
Oliver
Partner & Managing Director, Frankfurt
Ein Erfahrungsbericht

Schon früh habe ich meine internationale Ausbildung begonnen: Mit 17 Jahren zog ich nach Italien und erwarb am United World College of the Adriatic die internationale Hochschulreife. Danach studierte ich Altertumswissenschaften an der Universität Oxford und schloss mein Studium mit der Promotion in Alter Geschichte an der Universität München ab.

Durch meinen besonderen Werdegang hatte ich wenig praktische Berufserfahrung. Stattdessen habe ich viele Ort in der alten Welt von Italien und Griechenland bis Syrien und Usbekistan kennengelernt.

1998 bin ich in das Frankfurter Büro von BCG eingetreten, in dem ich bis heute tätig bin – unterbrochen lediglich von einer Teilnahme am MBA-Programm am INSEAD 2000/2001. Schwerpunktmäßig arbeite ich im Finanzdienstleistungssektor, insbesondere in den Bereichen Risikomanagement und Wholesalebanking. Ich habe mit vielen der führenden Banken in Deutschland gearbeitet und habe auch am Aufbau des neuen BCG-Büros in Athen mitgewirkt, dessen erster Klient eine große griechische Bank war.

Als promovierter Historiker werde ich oft gefragt, wie ich dazu kam, bei einer Unternehmensberatung einzusteigen. Ehrlich gesagt finde ich diesen Weg gar nicht so ungewöhnlich. Was mich an der akademischen Lehre immer begeistert hat, war die Möglichkeit, den Dingen intensiv auf den Grund zu gehen und sie hundertprozentig zu durchdringen. Mit dem Wechsel in die Beratungswelt musste ich diese Leidenschaft für Inhalte nicht aufgeben. Auch bei BCG geht es immer darum, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und erst dann die beste Lösung vorzuschlagen, wenn man ein vollumfängliches Verständnis gewonnen hat.

Im Unterschied zu anderen Unternehmensberatungen ist dieser Anspruch bei uns besonders ausgeprägt und ich empfinde diese Arbeitsweise als äußerst befriedigend. Gegenüber der Wissenschaft sehe ich sogar noch einen großen Vorteil. In der Geschäftswelt kann ich noch viel schneller und direkter auf große aktuelle Fragestellungen Einfluss nehmen und nachhaltig etwas bewegen.

Aber wie wächst man in diese neue Rolle hinein? Bei den vielen komplexen Themen, mit denen sich BCG beschäftigt, lernt man on the Job jeden Tag dazu. Exoten wie ich, die ohne oder mit sehr geringen Wirtschaftskenntnissen einsteigen, erfahren dabei eine interne Ausbildung, bekommen besondere Trainings und werden auf den Projekten entsprechend gecoacht. Wer das Bedürfnis hat, sein akademisches Fundament noch zu erweitern, kann wie ich zusätzlich einen MBA machen, der bei guten Leistungen sogar von BCG gesponsert wird.

Hintergrund

Oliver arbeitet seit 1998 bei BCG und ist Mitglied der Praxisgruppe Financial Institutions.

  • Melanie Melanie Partner & Managing Director Düsseldorf
  • Oliver Oliver Partner & Managing Director Frankfurt

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