Challenge Your Mind Chart Your Own Course

Bianca Ebermayer

Praktikum in einer Unternehmensberatung – vielen vom Hörensagen bekannt, von einigen ersehnt, und doch kann sich meist niemand so wirklich etwas darunter vorstellen … bis man es selbst ausprobiert hat.
Mit Spannung erwartete ich deshalb den Start meiner achtwöchigen Tätigkeit als Praktikant (bei BCG "Visiting Associate" genannt). Schon der Beginn verläuft beratertypisch: Erst wenige Tage zuvor weiß ich, dass ich in meiner Heimatstadt München starten werde, in dem von mir gewünschten Bereich Financial Services. Bei einem eintägigen Einführungstraining lerne ich neben den wichtigsten Methoden zur Fallbearbeitung und Excel-Tools auch viele gleichgesinnte VAs kennen. Danach erhalten alle Laptop, Handy und einen Stapel Visitenkarten und es kann losgehen:

Zusammen mit drei Kollegen beschäftige ich mich zunächst vier Wochen lang mit einem Vorschlag zu einer Marketingstrategie für einen Versicherungskonzern. Dabei werde ich durch Gespräche mit meinem Team und anhand vieler Unterlagen in die Versicherungsbranche eingeführt. Meine Aufgabe innerhalb des Projekts liegt in der Erstellung eines Benchmarkings verschiedener nationaler und internationaler Versicherungsunternehmen. Welche Kennzahlen erscheinen sinnvoll, wie beschaffe ich die dafür benötigten Daten und wie werden diese zweckmäßig aufbereitet? Viele urige (Schweiz), servicebereite (USA), anstrengende (Frankreich) und seltsame (Korea) Telefonate später und unter Mithilfe der ansässigen BCG-Offices bin ich der Lösung sehr viel näher gekommen und werde zum Experten meines "Moduls". Zwar sind meiner Kreativität und Analysefähigkeit kaum Grenzen gesetzt und meinen Aufgabenbereich bearbeite ich weitestgehend selbständig, aber ich habe die Gewissheit, dass das Team zu jeder Tages- (und Nacht)zeit mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Entgegen früheren Praktikumserfahrungen werde ich hier als vollwertiges Teammitglied behandelt. Höhepunkte stellen die Treffen mit dem Kunden dar, bei denen ich meine Ergebnisse selbst vorstellen darf.

Das Engagement des Teams zahlt sich aus, denn wenig später beginnen wir mit der Umsetzung unserer Empfehlungen bei einem Tochterunternehmen in der Schweiz. Ich erlebe hautnah mit, wie in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden konkrete Lösungen erarbeitet werden, begleite mein Team zu Kundengesprächen und führe dabei selbst Interviews durch.

Dabei machen nicht nur die verschiedenen persönlichen Charaktere, sondern auch die unterschiedlichen universitären Backgrounds innerhalb des Teams das Beraterleben spannend und facettenreich. Gleichzeitig erkenne ich auch immer wieder den Kern der BCG-Kultur, der ein unkompliziertes und offenes Zusammensein innerhalb und außerhalb der Arbeit ermöglicht. Durch unser neues Teammitglied – einen Berater aus dem Züricher Büro – weitet sich unser Wissen hinsichtlich des Schweizer Versicherungsmarktes schnell aus. Ebenso lernen wir aber auch die kulturellen Eigenarten sehr viel besser verstehen und machen erst mal einen Basis-Sprachkurs, der uns schweizerische Redewendungen ("Auf Wiedaluaga") und vor allem das Schweizer Essen (Kartoffelstöckli) näherbringt.

Das Fazit meiner VA-Zeit: Ja, Beratung bedeutet lange Arbeitszeiten, Fliegen, Hotel und oftmals auch Verzicht auf Privatleben, bedeutet aber vor allem auch die kreative und anregende Zusammenarbeit in einer motivierenden Umgebung und die Erinnerung an viele schöne und lustige Stunden mit meinem Team. Aus diesem Grund freue ich mich ganz besonders, als Beraterin jetzt mit an Bord zu sein!

BCG-Events

growfurther_teaser_offErfahren Sie hier mehr über unsere Events. Weiter

BCG persönlich

People Finder icon for Side TeasersLesen Sie die Geschichten unserer Berater und lernen Sie uns näher kennen. Sie können nach Hintergrund, Ausbildung, Standort, Position und Thema sortieren. Weiter

BCG-Büros

GlobeBCG hat 77 Büros in 42 Ländern. Weiter

FAQs

Wir glauben, dass jede Frage eine Antwort wert ist. Finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen. Weiter

Diese Seite bookmarken